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Lese-Tipps der Mitarbeiterinnen

Sie brauchen Lese-Stoff und wissen nicht, was? Kein Problem, vielleich findet sich ja in unseren Lese-Tipps etwas für Sie!
Mein Lesetipp für Juli/August:

Celeste Ng: Kleine Feuer überall
Izzy, jüngste Tochter der Bilderbuchfamilie Richardson, hat das elterliche Haus in Brand gesteckt und damit die Fassade der Vorstadt-Idylle zerstört. Danach verschwindet sie. Ihre Familie muss nun die Scherben zusammenlesen und sich mit den Ereignissen hinter der Fassade auseinandersetzen.

Meine Meinung:
Auch der zweite Roman der amerikanischen Schriftstellerin ist wieder ein echter Pageturner, gelingt es ihr doch, die Widersprüche der US-amerikanischen Gesellschaft der 1990er-Jahre  eindrucksvoll darzustellen: die Kluft zwischen Arm und Reich, Rassismus, Wohltätigkeit, Leihmutterschaft…

Mein Medientipp für Juni:

Antti Tuomainen: Die letzten Meter bis zum Friedhof
Jaako ist 37, als sein Arzt ihm eröffnet, dass er keine Grippe hat, sondern sterben wird, und zwar sehr bald: Jemand hat ihn über längere Zeit hinweg vergiftet. Das an sich ist schon geeignet, einem Mann so richtig den Tag zu verderben. Leider wird Jaako bei der Rückkehr nach Hause außerdem noch Zeuge, wie ihn seine Frau mit Petri betrügt, dem jungen, knackigen Angestellten ihrer gemeinsamen Firma. Der Firma, die in jüngster Zeit gefährlich Konkurrenz bekommen hat. Jaako beschließt herauszufinden, wer ihn um die Ecke bringen will. Und er wird sein Unternehmen für die Zeit nach seinem Tod fit machen. Der Handel mit den in Japan zu Höchstpreisen gehandelten Matsutake-Pilzen läuft nämlich ausgezeichnet, und in Finnlands Wäldern wachsen nun einmal die besten. Doch das neue Konkurrenz-unternehmen kämpft wirklich mit harten Bandagen. Ist es da Jaakos Schuld, wenn es zu Toten kommt? Und hat er überhaupt Zeit für anderer Leute Sorgen? Denn so viel ist klar: Mit dem Tod vor Augen geht alles leichter, gilt es doch jede Minute zu genießen.

Meine Meinung:
Nicht „nur“ ein Krimi, sondern auch eine makaber-skurrile, spannende und schräg-komische Selbstfindung mitten in Finnland!

Mein Medientipp für Juni:

Carol Rifka Brunt: Sag den Wölfen, ich bin zu Hause
New York, 1987: Junes geliebter Patenonkel Finn stirbt an einer Krankheit, die jeder nur hinter vorgehaltener Hand auszusprechen wagt: AIDS. Der einzige Mensch, mit dem sie sich blind verstand, hinterlässt ihr und ihrer Schwester aber noch ein Portrait des Geschwisterpaares, das in der Kunstwelt großen Staub aufwirbelt. Und noch etwas hat er June hinterlassen: seine große Liebe Toby, der genauso einsam und traurig ist wie sie. Trotz ihrer anfänglichen Weigerung diesen kennen zu lernen und der unverhohlenen Abneigung ihrer Mutter dem Freund ihres Bruders gegenüber, dem sie die Schuld an dessen Tod gibt, entsteht zwischen June und Toby eine Freundschaft, die beiden hilft mit ihrer Trauer umzugehen.

Meine Meinung:
Ein Roman über Freundschaft, Familie, die erste große Liebe und das Erwachsenwerden, aber auch über Eifersucht und Trauer.

Mein Lesetipp für Juni:

Anitra Eggler: Mail halten!
Die beste Selbstverteidigung gegen Handy-Terror, E-Mail-Wahnsinn und digitale Dauerablenkung
Mehr Lebensqualität - aber wie? Anitra Eggler führt uns vor Augen, wo wir momentan in der digitalisierten Welt stehen. Sie hält den Spiegel hin, lässt aber den Leser selbst hineinsehen, hinterlegt viele Fakten und fordert zur eigenen Verantwortungsübernahme auf.  Nicht belehrend und schuldzuweisend,  die Tatsachen werden sachlich und ausgezeichnet recherchiert auf den Tisch gelegt. Eigenes Nach- und Überdenken sowie Handeln- das löst Eggler mit "Mail halten!" beim Leser aus. Das alles gewürzt mit einer gehörigen Portion Ironie und den Blick immer auf das Wesentliche gerichtet.

Meine Meinung:
Unbedingt zu empfehlen!

Mein Lesetipp für Juni:

Axel Ranisch: Nackt über Berlin
Jannik und Tai, zwei sechszehnjährige Berliner Schüler, entführen ihren Rektor und sperren ihn in seiner eigenen Wohnung ein. Was als kleiner Witz beginnt, wird schnell zur handfesten Entführung. Auch scheint der Rektor mehr über einen kürzlichen Todesfall an der Schule zu wissen. Die beiden Junges wollen, dass der Rektor beichtet und seine vermeintliche Mitschuld zugibt. Nach einiger Zeit gerät die Sache außer Kontrolle. Jannik, der eigentlich in seinen Freund Tai verliebt ist, macht jedoch ihm zuliebe weiter mit.

Meine Meinung:
Der beste Jugendroman, den ich seit langem gelesen habe! Skurril, witzig, berührend. Einfach umwerfend!

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